Preis zur Würdigung von Werken, die deutlich machen, wofür die EU heute und in Zukunft steht

Peter Liese: Engagement junger Menschen unverzichtbar, denn Politiker können Europa nicht alleine bauen.

Die Bewerbungsfrist endet am 29. Oktober 2019 um 17.00 Uhr MEZ

Die Europäische Kommission hat den diesjährigen Wettbewerb um den „Altiero-Spinelli-Preis für Öffentlichkeitsarbeit“ ausgeschrieben. Damit werden seit 2017 Initiativen ausgezeichnet, die das Wissen über die Europäische Union verbessern. In diesem Jahr steht insbesondere das Engagement junger Menschen im Fokus. Für erfolgreiche Projekte winkt ein Preisgeld von 25.000 Euro.
Bewerben können sich innovative Bildungsprogramme, Informations- und Kommunikationskampagnen über die EU, Kooperationsprojekte zur Förderung der Beteiligung junger Menschen am demokratischen Prozess sowie Aktivitäten, die es jungen Menschen ermöglichen, die Vorteile der EU zu nutzen.

Peter Liese begrüßt Klimakonzept der Bundesregierung und verspricht sich für europaweite Ausweitung des Emissionshandels einzusetzen

                                                                                                                                                                                        
„Ich fühle mich von der Leidenschaft, der Überzeugung und der Energie der Millionen junger Menschen inspiriert, die ihrer Stimme auf unseren Straßen und in unserem Herzen Gehör verschaffen“, sagte die designierte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer Bewerbungsrede im Europäischen Parlament. Der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), Dr. Peter Liese, unterstützt ausdrücklich diese Worte von der Leyens. „Es ist gut, dass sich junge Menschen für die Zukunft engagieren und ich freue mich, dass die Bundesregierung nun auch ein umfassendes Klimakonzept hat. Um das Klima wirklich zu schützen, müssen wir aber einen Weg gehen, den auch andere Teile der Welt, wie China und Indien, nachgehen können. Deswegen müssen wir Arbeitsplätze und Klimaschutz miteinander verbinden. Klar ist, dass ohne Europa Klimaschutz nicht erfolgreich sein wird. Deswegen ist es gut, dass sich die Bundesregierung für einen Emissionshandel und gegen eine CO2-Steuer ausgesprochen hat. Es ist akzeptabel, dass der Emissionshandel erst mit einem Festpreis startet aber wir müssen dafür sorgen, dass der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr in ganz Europa eingeführt wird. Dafür werde ich mich mit all meiner Kraft einsetzen“, so Liese.

Peter Liese im Gespräch Vertretern des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe


„Die Apotheke vor Ort leistet einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung und darf deshalb im Wettbewerb auf keinen Fall schlechter gestellt werden als ausländische Versandhandels-Apotheken“, dies betonte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP - Christdemokraten) Dr. med. Peter Liese bei einem Gespräch mit Vertretern des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe. Diese Versorgungsstruktur sehen die Apotheker allerdings derzeit aufs Spiel gesetzt, wie Thomas Rochell, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe (AVWL), deutlich machte. „Wir befürchten einen Flächenbrand im Gesundheitssystem“, so Rochell.

Bei dem Gespräch ging es u.a. um ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes von Oktober 2016, durch dieses die ausländischen Versandhändler von der Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel freigesprochen wurden. Der Apothekerverband Westfalen-Lippe möchte die Preisbindung zumindest teilweise wiederherstellen und damit Apotheken stärken. Dass die Apotheken vor Ort für diese Versorgung unerlässlich sind, vermittelte Filialleiterin Kathrin Klewer-Scherer dem EU-Abgeordneten bei einem Rundgang durch die Apotheke. Nacht- und Notdienste, Rezepturherstellungen, Medikationsanalysen, Beratung bei Lieferengpässen oder wenn die Krankenkasse einen neuen Rabattvertrag für ihre Versicherten mit einem anderen Hersteller abgeschlossen hat: All das leisten nach Überzeugung von Kathrin Klewer-Scherer nur die Vor-Ort-Apotheken. Wenn die Patienten nicht mehr gut zu Fuß sind, dann machen ihre Kolleginnen Hausbesuche, um Stützstrümpfe anzupassen, schildert sie nur eine von vielen Dienstleistungen aus dem Alltag, die Apotheken unentgeltlich übernehmen. „Ich tu das gern. Ich liebe den Kontakt zu den Patienten auf dem Land. Aber wir brauchen dafür auch die richtigen Bedingungen“, fügte sie hinzu.

Peter Liese und CDU Meinerzhagen besuchen Otto Fuchs in Meinerzhagen


„Klimaschutz und Arbeitsplätze lassen sich vereinbaren“, davon ist Peter Liese überzeugt. Bei einem gemeinsamen Besuch mit der CDU Meinerzhagen bei Otto Fuchs wurde dies eindrucksvoll bestätigt. Die Firma Otto Fuchs ist einer der größten Arbeitgeber in Südwestfalen und trotz Problemen in der Automobilindustrie, weiter auf Wachstumskurs. Otto Fuchs setzt auf Nachhaltigkeit und bewusstem und sorgfältige Umgang mit den Ressourcen mit dem Ziel der Minimierung von Umweltbelastungen. Peter Liese, der auch umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Europäischen Parlament ist, setzt sich seit vielen Jahren für Umwelt- und Klimaschutz  ein. Bei dem Gespräch mit dem persönlich haftenden Gesellschafter Dr. Hinrich Mählmann betonte Liese, dass man die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Auswirkung auf die Arbeitsplätze berücksichtigen müsse: „Weder dem Klimaschutz noch den Arbeitsplätzen ist gedient, wenn wir die Unternehmen in Europa durch Auflagen so stark belasten, dass die Produktion unrentabel wird und in Nicht-EU-Länder, die weitaus geringere Umweltstandards haben und die die Produkte dann nach Europa liefern, ausgelagert wird. Auch sollten die Standards europäisch geregelt werden um den Firmen gleiche Wettbewerbschancen zu geben“, so Liese. Als führendes Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie engagiert Otto Fuchs sich in den Initiativen „Metalle pro Klima“ und Stiftung 2°. Darin haben sich Unternehmen zusammengeschlossen mit dem Ziel ihre Leistungen und Potentiale im Kampf gegen den Klimawandel zu bündeln und aktiv einzusetzen. Dr. Mählmann bekräftigte bei dem Gespräch, bei dem es auch um die Energiewende in Deutschland ging, dass man die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Auswirkung auf die Arbeitsplätze berücksichtigen müsse.

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