Forschungseinrichtungen in Südwestfalen können profitieren / Ein Schwerpunkt ist Krebsforschung bei Kindern


Das Europäische Parlament hat heute das neue EU-Forschungsprogramm „Horizon Europe“ beschlossen. Darauf machte Dr. Peter Liese aufmerksam. Liese wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der EU-Forschungsetat trotz knapper Kassen erhöht wird. „Forschung ist elementar für die Zukunft Europas. Die Lösung vieler Probleme, wie zum Beispiel die Behandlung bisher unheilbarere Erkrankungen, können nur durch Forschung und Innovation gelöst werden. Auch zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen nur, wenn wir in diesem Bereich investieren. Davon können auch die Hochschulen wie beispielsweise die Universität Siegen und Forschungseinrichtungen, etwa das Fraunhofer Institut in Schmallenberg-Grafschaft, in unserer Region Südwestfalen profitieren“, zeigte sich Liese erfreut. In einem Gespräch mit Professor Peter Haring Bolivar von der Universität Siegen erfuhr Liese, dass das Programm für die Universität Siegen sehr wichtig sei. Erstens schaffe die europäische Forschungsförderung unschätzbar wichtige Kontakte ins EU Ausland und zweitens sei es für relativ junge Universitäten wie Siegen leichter an europäische Forschungsmittel als an nationale Forschungsmittel zu kommen, da bei der nationalen Forschungsvergabe die Traditionsuniversitäten wie Heidelberg oder Köln bevorzugt würden.

LEADER geht weiter

Das erfolgreiche Programm der Europäischen Union für den ländlichen Raum, soll fortgesetzt werden. Dies haben die zuständigen Ausschüsse des Europäischen Parlamentes beschlossen. Die Fördermittel, im ganzen Hochsauerland in den LEADER-Regionen „LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee“ (mit Arnsberg und  Sundern), „4 mitten im Sauerland“ (Bestwig, Eslohe, Meschede, Schmallenberg) und „Hochsauerland“ (Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Winterberg). Im ganzen Kreis Soest in den LEADER-Regionen „5verBund“ (Anröchte, Erwitte, Geseke, Rüthen, Warstein), „Börde trifft Ruhr“ (mit Ense, Welver, Werl, Wickede) und „Lippe - Möhnesee“ (mit Bad Sassendorf, Lippetal, Lippstadt, Möhnesee, Soest). Im Märkischen Kreis in den LEADER-Regionen „LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee“ (mit Balve und Neuenrade), „LenneSchiene“ (Altena, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg, Werdohl) und „Oben an der Volme“ (Halver, Kierspe, Meinerzhagen, Schalksmühle). Im Kreis Olpe in den LEADER-Regionen „BiggeLand – Echt.Zukunft (Attendorn, Drolshagen, Olpe, Wenden) und „LenneSchiene“ (mit Finnentrop) seit einigen Jahren Projekte in unseren Dörfern umsetzen, sollen auch in der nächsten EU Finanzperiode von 2021 bis 2027 in der gleichen Größenordnung wie bisher fortgeführt werden. Peter Liese, der an der Entscheidung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments mitgewirkt hat, freut sich jetzt auch, dass der Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung den Vorschlag angenommen hat. Fünf Prozent der sogenannten zweiten Säule sollen auch in Zukunft auf LEADER entfallen und nach Ansicht des Europäischen Parlaments soll die zweite Säule trotz der Schwierigkeiten um den Brexit und neue Herausforderungen nicht gekürzt werden.

Umweltfreundliche Verkehrsträger entlasten


In ganz Europa und darüber hinaus gehen zur Zeit Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Peter Liese unterstützt das Engagement der Schülerinnen und Schüler auch wenn er der Meinung ist, dass politisches Engagement auf Dauer außerhalb der Schulzeit stattfinden muss.

Eine wichtige Forderung der Schülerinnen und Schüler ist mehr Klimaschutz im Verkehr. „Ich werde oft gefragt, warum Bus- und Bahnfahren so teuer ist und Fliegen vergleichsweise günstig“, so Liese. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Bus und Bahn von zahlreichen Steuern und Abgaben wie Mineralölsteuer (bei der Bahn Emissionshandel über den Strom), Ökosteuer und Mehrwertsteuer belastet sind, der Flugverkehr von den meisten Auflagen jedoch befreit ist. Gemeinsam mit dem RDA Mitglied Sauerlandgruss-Reisen und dem Internationalen Bustouristik Verband RDA aus Köln hat Dr. Liese in Siegenb an einem Informationsstand und im modernen Reisebus von Sauerlandgruss-Reisen auf die großen Vorteile der Busreise insbesondere im Vergleich zum Flugverkehr hingewiesen.

Europaexperten der CDU NRW diskutierten in Iserlohn mit Generalsekretär Paul Ziemiak


Europäische Union gerade für unsere Region von unschätzbarem Wert


Die CDU-NRW Europakonferenz traf sich jetzt zur Vorbereitung der Europawahl in Iserlohn. Unter der Überschrift „Unser Europa macht stark“ diskutierten Experten der CDU die Themen für den anstehenden Wahlkampf. Der Vorsitzende der Konferenz, der heimische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, machte deutlich, dass es vor allem um zwei Oberthemen geht. „Erstens, wir müssen die Anti-Europäer in die Schranken weisen und deutlich machen, dass wir die Europäische Union brauchen. Gerade für unsere Region mit den vielen exportorientierten Unternehmen sind offene Grenzen und gemeinsame Standards im Binnenmarkt unverzichtbar. Durch europäische Fördermittel profitieren wir an vielen Stellen, zum Beispiel überproportional gegenüber anderen Regionen von der Forschungsförderung. Es geht aber auch darum, die Unterschiede zwischen den pro-europäischen Parteien deutlich zu machen. Wir streiten auch mit SPD und Grünen. Im Gegensatz zu diesen, wollen wir ein Europa, in dem sich Schuldenmachen nicht lohnt und wir wollen die Bürokratie abbauen“. Peter Liese nannte als Beispiel die aktuelle Auseinandersetzung um das Thema Chrom. Hier sind dutzende Firmen in Südwestfalen betroffen. „Die Grünen wollen aus ideologischen Gründen ein totales Verbot. Wir wollen hohe Sicherheitsstandards, aber es nützt nichts, wenn die Produkte in Zukunft aus dem Ausland kommen.“

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