Unsere Heimat ist wunderschön und bärenstark. Die Kreise Soest, Siegen-Wittgenstein, Olpe, Mark und Hochsauerland bilden als Region Südwestfalen die stärkste Wirtschaftsregion in NRW und die drittstärkste deutschlandweit. Jedes Jahr kommen hunderttausende Touristen, um dort Urlaub zu machen, wo wir wohnen dürfen. Dass ich schon seit vielen Jahren diese Region im Europäischen Parlament vertreten kann, ist für mich eine große Ehre. Ich sehe mich als Anwalt der Region und versuche, Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus Südwestfalen in die europäische Politik einzubringen. In vielen konkreten Fällen, zum Beispiel bei Problemen für Bürger im europäischen Ausland, konnten meine Mitarbeiter und ich schon helfen. Wir geben Tipps für Förderprogramme und helfen bei der Vermittlung von Partnern im EU-Ausland. Jede Woche spreche ich mit den Bürgerinnen und Bürgern in Südwestfalen über ihre Ideen für Europa und regelmäßig empfange ich Besuchergruppen aus Südwestfalen im Europäischen Parlament. Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen mit konkreten Problemen und Lösungsvorschlägen regelmäßig auf mich zu und in vielen Bereichen konnten wir schon helfen.


Ich arbeite nicht nur für Südwestfalen, sondern ich lebe auch in unserer wunderschönen Region, nämlich in Meschede. Obwohl meine Arbeit in Brüssel und Straßburg sehr spannend ist, freue ich mich jede Woche, wenn ich, meistens am Donnerstag nach Hause komme und Termine in unserer Region wahrnehmen kann.

Hierzu habe ich zusammen mit einem jungen Filmemacher aus Südwestfalen einen informativen Film erstellt, der hier auf YouTube zu sehen ist. Eine ausführlichere Version finden Sie ebenfalls auf YouTube.

 

EU-Fördergelder machen Südwestfalen noch attraktiver

Auf vielfältige Weise profitiert unsere Region von Fördergeldern. Diese machen Südwestfalen sowohl für Einheimische als auch für Touristen attraktiver, fördern innovative Ideen in Unternehmen, Kommunen und sonstigen Institutionen. Gemeinsam mit der CDU-geführten Landesregierung habe ich mich dafür eingesetzt, dass europäische Wirtschaftsfördermittel nicht mehr nur im Ruhrgebiet, sondern auch in Südwestfalen eingesetzt werden können. Seit einigen Jahren werden diese Mittel im Wettbewerb vergeben und weil die Antragssteller aus Südwestfalen offenbar bessere Ideen hatten, als andere im Land, waren sie überdurchschnittlich erfolgreich.

So erhielt beispielsweise die Fachhochschule Südwestfalen mit ihren Standorten in Iserlohn, Meschede, Soest und Lüdenscheid 356.749,65 € EU-Förderung für die für das Projekt „Zukunftslabor Einzelhandel Südwestfalen 2020“. Die Firma HJS Emission Technology GmbH & Co. KG aus Menden für das Projekt „Partikelfilter für Ottomotoren“ 239.221,87 € EU-Förderung. Die Südwestfalen Agentur GmbH in Olpe für das Projekt „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ bei dem es darum geht  Abwanderungszahlen mittelfristig zu senken und neue Bürger langfristig zu integrieren 242.654€ EU-Fördermittel, die  für EMG Automation GmbH aus Wenden 271.497 € EU-Fördermittel für die Entwicklung eines Zink-Luft-Akkumulators zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien. Im Rahmen der REGIONALE 2013 das Automotive Center Südwestfalen GmbH in Attendorn 9.172.908€ EU-Fördergelder. Über 700.000€ EU-Förderung erhielt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf im Hochsauerland zur Etablierung einer Frauen- und familienfördernden Personalpolitik, um Frauen für das Unternehmen zu gewinnen und zu halten und die Wintersport-Arena Sauerland in Winterberg über 125.000€ EU-Förderung. Über 60.000€ EU-Fördermittel erhielt die KOSTAL Kontakt Systeme GmbH aus Arnsberg.

Auf der Internet https://www.efre.nrw.de/daten-fakten/liste-der-vorhaben/ finden Sie weitergehende Informationen zum Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).  Die EFRE-Verwaltungsbehörde ist verpflichtet eine Liste der Vorhaben auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen und diese zu aktualisieren. Die alphabetisch sortierte Liste der Vorhaben zur Förderperiode 2014-2020 wird alle 6 Monate aktualisiert und Sie finden hier Informationen auch zu Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Unter dem Stichwort „Das tut die EU für mich“ hat das Europäische Parlament hat eine tolle Internetseite online gestellt, die ganz konkrete Beispiele für jeden einzelnen Kreis auflistet.

Diese finden Sie unter:

Hochsauerlandkreis: https://www.what-europe-does-for-me.eu/de/portal/1/DEA57
Kreis Olpe: https://www.what-europe-does-for-me.eu/de/portal/1/DEA59
Kreis Siegen-Wittgenstein: https://www.what-europe-does-for-me.eu/de/portal/1/DEA5A
Kreis Soest: https://www.what-europe-does-for-me.eu/de/portal/1/DEA5B
Märkischer Kreis: https://www.what-europe-does-for-me.eu/de/portal/1/DEA58

 

Trotz knapper Mittel und neuer Prioritäten - Südwestfalen muss weiter unterstützt werden

Aktuell laufen auf Europäischer Ebene die Verhandlungen über den kommenden EU-Haushalt 2021-2027. Hierbei geht es sowohl um die Frage wieviel Geld insgesamt zur Verfügung steht, als auch darum für welche Bereiche das Geld ausgegeben wird. Durch den Brexit und neue Aufgaben wie zum Beispiel der Schutz der Außengrenzen werden insgesamt weniger Mittel für bestimmte Bereiche zur Verfügung stehen. In den zuständigen Fachausschüssen habe ich mich dennoch bereits erfolgreich dafür eingesetzt, dass weiterhin Fördergelder nach Südwestfalen fließen können.

 

EU muss auch Regionale 2025 fördern

Die Regionale 2013 hat unsere Region beispielsweise durch viele innovative Projekte nach vorne gebracht. Dies war nur möglich, weil auch 30 Millionen Euro aus Mitteln der europäischen Wirtschaftsförderung in die Projekte geflossen sind. Die Regionale 2025 steht unter der Überschrift „DIGITAL. NACHHALTIG. AUTHENTISCH. Die Südwestfalen-DNA“. Darunter soll beispielsweise unter der Zielsetzung „Digitales Zentrum Südwestfalen“ eine Kompetenzlandschaft entstehen, in der unterschiedliche Unternehmen mit Hochschulen, Start-ups und Bildungseinrichtungen gemeinsam ihre Fähigkeiten bündeln und ausbauen. Die Idee, die Digitalisierung in den Vordergrund zu stellen, unterstütze ich sehr. Sie ist elementar für die Zukunft unserer Region und zwar nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. Ich kämpfe deshalb dafür, dass auch die Regionale 2025 mit Mitteln aus dem EU-Haushalt unterstützt wird. Hier sind die ersten Schritte bereits erfolgreich gemacht worden.

 Siehe hierzu auch einen kurzen Filmbeitrag auf YouTube: Regionale

Entwicklung in unseren Dörfern - LEADER unterstützt Ehrenamtliche

Mitglieder der lokalen Aktionsgruppen auf Einladung von Peter Liese zu Gast in Brüssel

Auch das LEADER-Programm der Europäischen Union soll in der nächsten Finanzperiode fortgeführt werden, und zwar in gleicher Höhe wie bisher. Dies wurde schon in den Fachausschüssen des Europäischen Parlaments beschlossen und damit ebenfalls ein wichtiger Schritt getan. Der Beschluss muss noch durch verschiedene andere Gremien bestätigt werden, aber ich bin optimistisch, dass weiterhin so erfolgreich wie bisher Projekte gefördert werden können. Dieses Programm steht nämlich wie keine zweites Programm für ein bürgernahes Europa. Durch LEADER werden Projekte in den Dörfern unterstützt, die vor allem von Ehrenamtlichen vorgeschlagen wurden. In Südwestfalen gibt es folgende LEADER-Regionen: Hochsauerlandkreis ("4 mitten im Sauerland", "LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee", "Hochsauerland"), Märkischer Kreis ("LEADER sein! Bürgerregion am Sorepesee", "LenneSchiene", "Oben an der Volme"), Kreis Olpe ("LenneSchiene", "BiggeLand – Echt.Zukunft"), Kreis Siegen-Wittgenstein ("Wittgenstein", "3-Länder-Eck"), Kreis Soest ("Börde trifft Ruhr", "Lippe-Möhnesee", "5verBund")

LEADER-Förderung

 

Hilfe für mittelständische bäuerliche Betriebe

Kaum eine Region in Nordrhein-Westfalen ist so geprägt von der Landwirtschaft wie unsere in Südwestfalen. Die zumeist kleinen bäuerlichen Landwirtschaftsbetriebe prägen unser Landschaftsbild und haben entscheidenden Anteil, dass wir als das Naherholungssziel schlechthin gelten. Der Erhalt und die Pflege dieser Kulturlandschaften trägt damit nicht nur zur Lebensmittelversorgung, zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zum Schutz der Artenvielfalt bei, sondern auch zum Tourismuserfolg in Südwestfalen. Die Landwirte in unserer Region werden deshalb vollkommen zu Recht aus dem EU-Agrarhaushalt unterstützt. Viele Betrieben müssten ohne diese Unterstützung aufgeben. Da durch den Brexit und die verschiedenen neuen Aufgaben wie Grenzsicherung, etc. an allen Ecken gespart werden muss, werden auch Kürzungen im Agrarhaushalt unvermeidlich sein. Diese Kürzungen sollten aber zuallererst die riesigen „Agrarfabriken“ treffen, die auch mit weniger Unterstützung aus Brüssel überleben können, während die mittelständischen, bäuerlichen Betriebe von Kürzungen verschont bleiben sollen. Sie sollen aus meiner Sicht im gleichen Maße wie bisher profitieren können. Großbetriebe sind in Südwestfalen kaum vertreten und die mittelständischen bäuerlichen Betriebe in unserer Region benötigen die Hilfe viel dringender. Im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments habe ich entsprechende Anträge eingereicht und auch hier sind die ersten wichtigen Schritte getan.

Agrarpolitik

 

EU-Forschungsförderung für die Region

Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Südwestfalen sollen in Zukunft noch besser von europäischer Forschungsförderung profitieren. Im Europäischen Parlament habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der EU-Forschungsetat trotz knapper Kassen erhöht wird. Davon können auch die Hochschulen und Forschungseinrichtungen, etwa das Fraunhofer Institut in Schmallenberg-Grafschaft, in unserer Region Südwestfalen profitieren. Professor Haring Bolívar sagt: „Für Siegen ist EU-Förderung wichtiger als nationale Förderung, weil sie Kontakte schafft und weil Qualität steht und nicht nur der Name für althergebrachte Universitäten wie Heidelberg. Dies gilt wohl bei der deutschen Forschungsförderung mehr. Bei der EU geht es objektiver zu“, so Professor Haring Bolívar.

Europäisches Parlament beschließt neues Forschungsprogramm

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