Wirtschaftliche Auswirkungen auch für Südwestfalen


Peter Liese, warnt in eindringlichen Worten vor den Konsequenzen eines harten Brexit im Gesundheitswesen. „Ein harter Brexit hätte im Gesundheitswesen, vor allen Dingen in Großbritannien, katastrophale Folgen. Wir müssen leider befürchten, dass Patienten wegen mangelnder medizinischer Versorgung sterben müssen. Viele Ärzte und Pflegekräfte vom Kontinent arbeiten in Großbritannien. Bei einem harten Brexit nehme ich an, dass viele von ihnen in ihre Heimatländer zurückkehren. Dadurch wird die medizinische Versorgung, die ohnehin schon schlecht ist, nochmal dramatisch verschlechtert. Besonders schlimm werden die Auswirkungen eines harten Brexit für Patienten sein, die zum Beispiel an Krebs leiden und die auf eine Behandlung mit radioaktiven Isotopen angewiesen sind. Viele dieser Isotope werden auf dem Kontinent hergestellt und wenn Großbritannien aus der EU aussteigt, steigen sie auch aus dem EURATOM Vertrag aus. „Eine Herstellung dieser Isotope innerhalb kurzer Zeit ist in Großbritannien aus technischen und Sicherheitsgründen nicht möglich“, erklärte Liese. „Die Befürworter eines harten Brexit spielen damit mit dem Leben von Menschen. Wir müssen unbedingt verhindern, dass diese sich durchsetzen.“

CDU-Kreisverband bereitet Wahlgang am 26. Mai vor


„Die Europawahl am 26. Mai wird die wichtigste Europawahl sein, die es jemals gegeben hat.“ Dies sagte Peter Liese bei der Mitgliederversammlung des CDU Kreisverbandes am Freitagabend in Olsberg - Bigge.  Der gelernte Arzt, der die Region Südwestfalen seit vielen Jahren im Europäischen Parlament vertritt, ist vom Landesvorstand der CDU als Spitzenkandidat für die Europawahl vorgeschlagen worden. Am 26. Januar bestimmen die Delegierten dann in Siegburg endgültig über die Liste. Der Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff sagte Peter Liese im Europawahlkampf alle nötige Unterstützung zu. Es gehe darum, die Antieuropäer in die Schranken zu weisen und allen deutlich zu machen, welche Vorteile die Mitgliedschaft in der Europäischen Union habe. Dies war auch der zentrale Punkt in der Rede von Peter Liese. Unser Hochsauerlandkreis profitiere in vielerlei Hinsicht von der EU, beispielsweise können alle Städte und Gemeinden von dem Programm für ländliche Entwicklung LEADER profitieren. Peter Liese versprach sich dafür einzusetzen, dass das auch in Zukunft so bleibe. Noch wichtiger seien aber offene Grenzen und gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen. „Der Brexit zeigt, welcher enormer wirtschaftlicher Schaden durch einen Austritt aus der Europäischen Union entsteht und es geht jetzt bei der Europawahl darum für, ein gutes Ergebnis zu kämpfen damit Antieuropäer keine Chance haben die EU zu zerstören“, so Liese.

Unsere Herzen und unsere Türen sind offen / Der Brexit schadet unserer exportorientierten Wirtschaft in Südwestfalen


Mehr als hundert Abgeordnete des Europäischen Parlaments haben sich jetzt in einem emotionalen Brief an die britische Bevölkerung gewandt. Darin appellieren sie, den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union noch einmal zu überdenken. Das britische Unterhaus stimmt morgen über den Austrittsvertrag ab. Eine Ablehnung gilt als wahrscheinlich. Die Gefahr eines ungeregelten Brexits mit enormen wirtschaftlichen Schäden würde dann dramatisch steigen. Peter Liese, der den Brief ebenfalls mitunterzeichnet hat erläuterte seine Beweggründe: „Wir wollen damit ein Zeichen an die Bevölkerung und natürlich auch an die Kollegen im britischen Unterhaus senden. Meine britische Kollegin Julie Girling sagte mir, dass in der britischen Bevölkerung die Ansicht herrsche, dass Europa Großbritannien gar nicht mehr haben wolle. Durch den Brief wollen wir daher ausdrücklich klarstellen, dass die Briten willkommen sind, wenn sie denn bleiben wollen. Unsere Herzen und unsere Türen sind offen“, so Liese. Die Kleinigkeiten die bei einem Verbleib zu regeln wären, seien im Vergleich zum riesigen Schaden der durch den Austritt entstünde vernachlässigbar, so Liese weiter. „Gerade für unsere exportorientierte Wirtschaft in Südwestfalen ist der Brexit ein großer Schaden. Deswegen müssen wir alles tun um ihn abzuwenden“, erläuterte Liese.

Auszeichnung für die CDU in ganz Südwestfalen / Bei der Wahl die Anti-Europäer in die Schranken weisen


Peter Liese ist vom Landesvorstand der CDU als Spitzenkandidat für die Europawahl am 26. Mai vorgeschlagen worden. Die Entscheidung erfolgte einstimmig. Endgültig stimmt eine Delegiertenversammlung am 26. Januar in Siegburg über die Liste ab. Peter Liese freute sich sehr über die Nominierung: „Ich freue mich über diese Anerkennung meiner Arbeit und sehe sie auch als Auszeichnung für die CDU in ganz Südwestfalen an. Bei der Europawahl geht es natürlich wie bei jeder Wahl um die politische Richtung, die die Europäische Union einschlagen wird. Ich glaube die CDU hat gute Argumente für ihre Politik. Vor allem geht es aber darum, die Anti-Europäer von links und rechts in ihre Schranken zu weisen. Populistische, anti-europäische Parteien und Bewegungen haben in letzten Jahren in der ganzen EU kräftig zugelegt. Bei der Europawahl geht es darum zu verhindern, dass sie das Europäische Parlament lahmlegen. Dafür wird das Ergebnis in Deutschland, als größtem Land, natürlich entscheidend sein. Das Brexit-Chaos in Großbritannien zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt in der Europäischen Union ist“, so Liese.

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