
Sind Missverständnisse und mangelnder Dialog die Ursache dafür, dass die Last der Verhütung in Europa nach wie vor hauptsächlich bei Frauen liegt, obwohl es vielversprechende wissenschaftliche Ansätze für eine „Pille für den Mann“ gibt? Das legt zumindest die Antwort nahe, welche die beiden Europaabgeordneten Katarina Barley und Peter Liese von EMA-Chefin Emer Cooke erhalten haben.
Das ist ein Paukenschlag: Die vier proeuropäischen Fraktionen (EVP-Christdemokraten, Sozialdemokraten, Liberale und Grüne) haben in einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen klargemacht, dass sie den Vorschlag für die langfristige finanzielle Planung der Europäischen Union (Mehrjähriger Finanzrahmen, MFR) nicht als Basis für Verhandlungen ansehen und die Kommission dringend aufgefordert, einen geänderten Vorschlag vorzulegen. In den letzten Wochen war nicht nur aus dem Parlament massiv Kritik an dem Vorschlag geübt worden, sondern auch von Seiten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und anderer Regionen in Europa. Der Vorschlag der Kommission sah vor, dass ein sehr großer Teil der Mittel nicht mehr unter Beteiligung des Europäischen Parlaments und der Regionen, also zum Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen, verwaltet wird, sondern aufgrund von Plänen, die die Kommission mit den Mitgliedstaaten aushandelt.
Morgen entscheiden die Umweltministerinnen und -minister der Europäischen Union ihre Position zu den zukünftigen Klimazielen. Es geht um das EU-intern vorgeschriebene Ziel für 2040 und das international sehr viel wichtigere Ziel für 2035. „Für uns als Christdemokaten im Europäischen Parlament ist wichtiger als die Zahl, dass die Menschen, die Industrie, Landwirtschaft und andere Bereiche tatsächlich in die Lage versetzt werden, Klimaschutzziele zu erreichen. Es macht keinen Sinn, ambitionierte Ziele zu beschließen und dann die notwendigen Voraussetzungen nicht zu schaffen. Der Europäische Rat hat dazu vor zwei Wochen einige wichtige Entscheidungen getroffen, aber bei den Umweltministern muss noch mehr dazukommen. Wir brauchen Klimaschutz mit Technologieoffenheit und ausreichendem Schutz für die Arbeitsplätze“, betonte der klimapolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP, Christdemokraten), Dr. Peter Liese.
Mit der Bahn elektrisch unterwegs sein ohne Oberleitung – das galt lange als schwierig. Mit Batterien des Briloner Unternehmens HOPPECKE nun nicht mehr. Mit HOPPECKE speziellen Energiesystemen können Bahnen auch auf Strecken fahren, die bisher nur von Diesel-Loks genutzt wurden. So lassen sich Abgase vermeiden, ohne dass aufwendig und teuer Oberleitungen gebaut werden müssen.
Je nach Größe können Züge damit 80 bis 150 Kilometer am Stück fahren. In der Praxis hat die HOPPECKE Technik sogar schon Weltrekorde aufgestellt – mit 220 Kilometern Reichweite in Deutschland und sogar 320 Kilometern in England.
Bei einem Besuch in Brilon zeigte sich Peter Liese beeindruckt: „Ich bin immer wieder begeistert, welche innovativen und klimafreundliche Produkte heimische Mittelständler entwickeln und dabei auf ihren Gebieten weltweit führend sind. HOPPECKE ist da ein tolles Beispiel dafür.“