Hundemafia stoppen / Eindeutige Kennzeichnung schafft Sicherheit für Mensch und Tier / Wahlversprechen eingelöst / Viele Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus Westfalen 

Im zurückliegenden Europawahlkampf 2024 hat sich Peter Liese auf Plakaten mit seinem Hund Sofie ablichten lassen. Sofie ist ein Mischlingshund, der in Griechenland von Tierschützern vor einer Tötungsstation gerettet wurde. Liese hat ihn gemeinsam mit seiner Frau aufgenommen. Das Plakat war verbunden mit dem Versprechen, sich für einen stärkeren Tierschutz insbesondere im Bereich Hunde einzusetzen. „Als wir 2023 unsere Sofie aufgenommen haben, war das für mich Anlass, mich noch einmal mit den schrecklichen Verbrechen der Hundemafia in Süd- und Osteuropa auseinanderzusetzen“, bekräftigt Liese, der auch viele Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus Südwestfalen erhalten hatte. Nun kann er einen wichtigen Erfolg und damit die Einlösung des Wahlkampfversprechens melden. Europäisches Parlament, Rat und Kommission haben sich auf eine neue Verordnung zum Schutz von Hunden und Katzen geeinigt. Ziel der neuen Regeln ist es, klare Standards für Zucht und Verkauf einzuführen und die Rückverfolgbarkeit von Tieren in der gesamten Europäischen Union zu stärken.

Der illegale Handel mit Hundewelpen wird von der Europäischen Kommission und dem Bundeskriminalamt als Form organisierter Kriminalität eingestuft und führt regelmäßig zu erheblichem Tierleid. „Die heutigen Fortschritte im Trilog helfen uns im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und die sogenannte Hundemafia weiter. Damit verbessern wir die Möglichkeiten, kriminelle Strukturen zurückzudrängen und Tiere vor schwerem Leid zu schützen. Außerdem ist das Ganze wichtig für die menschliche Gesundheit, denn Tiere die nicht untersucht sind und nicht geimpft sind, können Krankheiten wie Tollwut übertragen“, erklärte Peter Liese.

Peter Liese: Es ist Donald Trump nicht gelungen, den internationalen Prozess zu zerstören / EU musste einige Kröten schlucken, aber Rückschritte wurden verhindert 

„Das Wichtigste ist, dass es Donald Trump im Vergleich zu anderen internationalen Prozessen (z.B. Weltschifffahrtsorganisation) nicht gelungen ist, den internationalen Prozess zu zerstören. Darüber bin ich sehr erleichtert. Die Welt macht weiter und ich habe die Hoffnung, dass die US-Amerikaner früher oder später wieder an Bord sind. Möglicherweise wird Trump durch die Midterm-Wahlen im kommenden November schon so geschwächt sein, dass er zumindest nicht mehr negativen Einfluss auf die internationalen Verhandlungen nehmen kann. Es ist zu hoffen, dass ein neuer US-amerikanischer Präsident dann in den Prozess zurückkommt. Wie ein Kollege aus dem Europäischen Parlament sagte: ‚America will be late again‘“, kommentierte der klimapolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP, Christdemokraten), Dr. Peter Liese das Ergebnis der COP30 in Belém.

Gefährliches Spielzeug hat im Kinderzimmer nichts zu suchen / Mehr Kontrolle über Onlinehändler und digitaler Produktpass / Industrie aus der Region unterstützt die Einigung


Das Europäische Parlament hat heute mit großer Mehrheit die neue EU-Spielzeugverordnung angenommen, die Kinder künftig deutlich besser vor gesundheitsgefährdenden Stoffen schützen. Besonders wichtig ist das Verbot ganzer Stoffgruppen wie PFAS („Ewigkeitschemikalien“) und Bioziden, die sich nachweislich im Körper anreichern und ein besonderes Risiko darstellen.

„Giftiges Spielzeug hat im Kinderzimmer nichts zu suchen. PFAS, Biozide und andere schädliche Chemikalien können sich bereits im frühen Alter im Körper anreichern, das ist besonders gefährlich. Ich bin sehr froh, dass wir als Europäisches Parlament hier endlich klare und europaweit einheitliche Schutzstandards setzen“, erklärte Dr. Peter Liese. 

Peter Liese: Sehr froh, dass der Kompromiss angneommen wurde / Wichtige Verbesserungen erreicht

Das Europäische Parlament hat sich heute zum EU-Klimaziel der EU für 2040 positioniert. Dazu erklärt Peter Liese (CDU), klimapolitischer Sprecher der EVP-Fraktion: