Wir müssen auch über die Vertuschung durch die chinesischen Behörden sprechen / Ideologie darf nicht über Gesundheit stehen

„Im Zusammenhang mit dem Coronavirus müssen wir unbedingt auch über die Vertuschung der Krankheit durch die chinesischen Behörden sprechen. Es ist mittlerweile offensichtlich, dass Fachleute, wie der kürzlich verstorbene Arzt Li Wenliang, die frühzeitig vor dem Coronavirus gewarnt haben, mundtot gemacht wurden. Dies zeigt, wie schlimm die Auswirkungen der Diktatur in China sind. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und es zeigt sich in diesem Fall auch, dass Menschenrechtsverletzungen wie die Einschränkung der Meinungsfreiheit die Krise verschärft haben“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) Dr. med. Peter Liese. Liese sprach sich außerdem dafür aus, dass Taiwan an den Koordinierungsmaßnahmen gegen die Krankheit beteiligt werden muss. „Aus politischen Gründen, weil der chinesischen Regierung der Ausgang der Wahl in Taiwan vor einigen Jahren nicht passte, hat China Druck auf die Weltgesundheitsorganisation ausgeübt und die Weltgesundheitsorganisation hat diesem Druck leider nachgegeben. Auch hier zeigt sich, dass Ideologie über Gesundheit steht und das muss sich dringend ändern“, so Liese.  

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen