Brauchen klimafreundliche Lebensmittelproduktion, aber keine unnötigen Belastungen für Bauern

Heute wird die Europäische Kommission sowohl ihre Biodiversitätsstrategie als auch die sogenannte Farm-To-Fork-Strategie vorstellen, beide Teil des Green Deals. Die Strategien zielen darauf ab, die biologische Vielfalt in Europa zu schützen und die Lebensmittelproduktion nachhaltiger zu gestalten. „Mehr denn je hinterfragen viele Menschen die Umweltauswirkungen der Lebensmittel auf ihren Tellern. Für Produzenten und Landwirte ist es jetzt eine Chance, die Lebensmittelproduktion nachhaltig und transparenter zu gestalten. Verbraucher sollen den Prozess der Lebensmittelproduktion nachvollziehen können. Aber wir müssen dies in ausgewogener Weise tun“, so der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP, Christdemokraten), Dr. Peter Liese.

Er begrüßt einen Teil der Vorschläge der Kommission: „Ich unterstütze die Förderung einer klimafreundlicheren Lebensmittelproduktion sehr. Aber gerade in er jetzigen Krise müssen wir unnötige Belastungen für die Landwirtschaft vermeiden“. Das Europäische Parlament wird sich in den kommenden Wochen und Monaten mit den Vorschlägen beschäftigen. „Wir werden die Vorschläge sorgfältig prüfen und uns das Recht vorbehalten, sie im Verlauf des Prozesses anzupassen“, so Liese.

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