Peter Liese diskutiert mit Vertretern „Fridays for Future“ aus Iserlohn


„Die jungen Menschen, die sich auch im märkischen Kreis für den Klimaschutz engagieren, haben schon viel erreicht“, das meint Peter Liese, der zugleich auch umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Europäischen Parlamentes ist. Bei einem Treffen in Iserlohn, an dem neben der Iserlohner „Fridays for Future“-Gruppe auch Vertreter der Jungen Union aus dem Märkischen Kreis teilnahmen, berichtete Peter Liese wie zum Beispiel die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Thema Klimaschutz ganz oben auf ihre Prioritätenliste gesetzt hat. Der Europaabgeordnete hatte darüber mit von der Leyen direkt nach ihrer Nominierung mehrfach gesprochen. „Ich habe noch nie einen so schnellen politischen Umschwung bei so einem wichtigen Thema erlebt. Natürlich brauchen wir alle einen langen Atem, aber niemand soll sagen, dass nichts passiert“, so Liese. In einer zum Teil kontrovers, aber immer sachlich geführten Diskussion, erläuterte Peter Liese auch, dass aus seiner Sicht Klimaschutz und Arbeitsplatzsicherung kein Widerspruch sein darf. „Wenn wir Vorbild für die Welt sein wollen und auch Staaten wie China, USA und Brasilien davon überzeugen wollen, dass Klimaschutz eine gute Sache ist, müssen wir auch die Arbeitsplätze im Blick haben. Wichtig ist, dass wir in Europa gemeinsam handeln. Die Schadstoffe machen an der Grenze nicht Halt und für die Wirtschaft sind gemeinsam Rahmenbedingungen im Binnenmarkt wichtig. Außerdem kann man nur geschlossen als Europäer Eindruck gegenüber dem Rest der Welt machen“, so Liese.

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