Besuch beim Freudenberger Technikmuseum
 

Sehr beeindruckt vom bürgerschaftlichen Engagement und dem vielversprechenden Konzepten für die Stadtentwicklung in Freudenberg zeigte sich der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese jetzt bei einem Besuch im Freudenberger Technikmuseum. Hans-Jürgen Klappert vom Vorstand des Museums skizierte die Geschichte bis hin zum in der Bauphase befindlichen Anbau des Museums. Bürgermeister Eckhard Günther und Baudezernent Karl-Hermann Hartmann erläuterten Ideen zur Umgestaltung des Kurparks. Die Verantwortlichen der Stadt Freudenberg möchten das Museum, die Freilichtbühne, den "Alten Flecken", den Gambachsfluss und die Attraktivitätssteigerung des Gambachtales in einem Gesamtkonzept für Einheimische und Touristen noch attraktiver machen.

 

Reform mit Augenmaß ist vernünftig / keine unverantwortlichen Einschnitte bei Ethanol und Biodiesel

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am heutigen Dienstag der Reform der Biokraftstoff-Politik der Europäischen Union zugestimmt. Vorausgegangen waren sehr kontroverse Verhandlungen mit dem Ministerrat. Der jetzige Text ist allerdings bereits mit den Mitgliedstaaten abgestimmt, die offizielle Annahme nur noch Formsache.

Biokraftstoffe sind in den letzten Jahren verstärkt in die Kritik geraten, weil sie zum Teil nicht nachhaltig produziert werden. Diese Kritik nimmt der Beschluss auf. Er beendet die Förderung von Biokraftstoffen aber nicht komplett, um den Landwirten und Unternehmen eine gewisse Investitionssicherheit zu geben. Es bleibt weiterhin das Ziel der EU, 10% des Energieverbrauchs im Transport aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Davon dürfen aber nur 7% aus den traditionellen Biokraftstoffen (z.B. Mais und Raps) kommen. Mindestens 0,5% sollen aus sogenannten Biokraftstoffen der zweiten Generation kommen, die zum Beispiel aus Abfall gewonnen werden und damit keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion darstellen.

Dr. Peter Liese MdEP begrüßt Wettbewerb der EU-Kommission


Brüssel/Südwestfalen - Einzelpersonen oder Forscherteams, die einen Schnelltest entwickeln, mit dem sich entscheiden lässt, ob ein Patient mit Antibiotika behandelt werden muss oder nicht, können für diese Leistung eine Belohnung von 1 Mio. Euro einstreichen. Die EU-Kommission hat einen entsprechenden Preis im Rahmen des Horizon2020 Programms ausgesetzt. Darauf macht Dr. Peter Liese aufmerksam.

EU muss Medizinprodukte-Recht verschärfen / Neuregelungen schnellstmöglich verabschieden

Karlsruhe/Brüssel - Fünf Jahre nach dem Skandal um mangelhafte Brustimplantate des französischen Herstellers PIP mit Billigsilikon sollte der Bundesgerichtshof (BGH) heute erstmals über die Klage einer Frau entscheiden, die 40.000 Euro Schmerzensgeld verlangt. Der BGH setzte das Verfahren heute jedoch aus und legte dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) mehrere Anfragen vor. Dabei geht es um die Auslegung von europäischem Recht. Die Klägerin wirft dem TÜV mangelnde Kontrolle vor, scheiterte bisher aber in allen Vorinstanzen. Die Implantate waren weltweit etwa 500.000 Frauen eingesetzt worden. In Deutschland sind mehr als 5000 betroffen. Die französische Firma PIP hatte seinerzeit nach der korrekten Zertifizierung des Produkts durch den TÜV Rheinland, jedoch entgegen der gültigen Regeln hochwertiges medizinisches Silikon durch minderwertiges Industriesilikon ersetzt.

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