Peter Liese bei Accumulatorenwerke HOPPECKE Carl Zoellner & Sohn


Die Firma Hoppecke, aus dem gleichnamigen Briloner Ortsteil, ist ein führender Hersteller von Industriebatterien und Systemanbieter für Energiedienstleistungen. Hoppecke bietet z.B. Notstromsysteme für Krankenhäuser und Systeme für ICE´s an. "Wir sind dabei technologieneutral", erklärte Geschäftsführer Dr. Marc Zoellner. "In manchen Fällen ist die bewährte Bleibatterie besser geeignet, z.B. für Gabelstapler in anderen Fällen die modernere leichtere, aber auch sehr viel teurere Lithium-Ionen Batterie". Hoppecke legt, wie die gesamte Batterieindustrie, Wert auf funktionsfähiges Recycling. "Die Bleibatterie ist das am meisten recycelte Produkt auf der Welt", so der Geschäftsführer der Metallhütte Hoppecke Dieter Henke.
Sorgen macht den Vertretern der Firma Hoppecke die im Rahmen der europäischen Chemikalien-Gesetzgebung geplante Strategie, Blei komplett zu verbieten. "Dies würde unsere Planungssicherheit bei Investitionen gefährden", so Dr. Marc Zoellner.

Peter Liese und die südwestfälischen Landtagsabgeordneten kritisieren Landesregierung

Im Mai letzten Jahres war die Freude groß. Anstatt bisher 2 LEADER-Regionen gibt es in Südwestfalen in Zukunft 11 Regionen, die von dem Programm der Europäischen Union für den ländlichen Raum profitieren können. In den Dörfern Südwestfalens können damit vor allem Projekte unterstützt werden, die von Ehrenamtlichen entwickelt werden. Leider stockt aber die Umsetzung des Programms in Nordrhein-Westfalen. "Es gibt bis zum heutigen Tag keine Durchführungsbestimmung", so Peter Liese. Andere Bundesländer wie z.B. das benachbarte Hessen sind schon durchgestartet und haben konkrete Projekte entwickelt. In Südwestfalen geht es nur mit erheblichem Aufwand mit Genehmigung von vorzeitigem Maßnahmenbeginn durch die Bezirksregierung. Diese Risiko scheuen viele Kommunen, insbesondere die, die bisher wenig Erfahrung mit LEADER haben.

Fortschritt bei der Luftreinhaltung / Weitere Schritte müssen folgen

Das Europäische Parlament hat in seiner Sitzung am Mittwoch die von einem Regelungsausschuss aus Experten der Mitgliedstaaten festgelegten Werte für die Überwachung von Fahrzeugemissionen akzeptiert. Es fand sich keine qualifizierte Mehrheit im Plenum für einen Vorschlag des Umwelt-ausschusses, der die sogenannten Konformitätsfaktoren für die "Real Driving Emissions" abgelehnt hätte. Im Umweltausschuss war der Beschluss des Expertengremiums als nicht ambitioniert genug kritisiert worden.

Schreckliche Nachricht - Großbritannien reißt Grenze nieder, die in praktisch allen Staaten der Welt gilt


"Das ist eine schreckliche Nachricht", mit diesen Worten reagiert der CDU-Europaabgeordnete auf Meldungen, dass in Großbritannien die Genmanipulation an menschlichen Embryonen erlaubt worden ist. "Es ist in den meisten Ländern der Welt Konsens, dass Eingriffe in die menschliche Keimbahn ethisch unverantwortlich sind. Auch große Teile der Biotechnologieindustrie lehnen ein solches Vorgehen ab. Wir dürfen nicht alles zulassen was technisch möglich ist. Der "Nutzen" dieser Experimente ist zudem höchst fragwürdig", erklärt Liese, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) ist. "Der berechtigte Wunsch ein genetisch eigenes Kind zu bekommen, darf nicht jedes Mittel rechtfertigen", so Liese, der am Humangenetischen Institut der Universität promoviert hat.

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