Europäische Union fördert Ressourcen-Effizienz in heimischer Industrie

"Weniger Einsatz von Ressourcen wie Öl, Gas, Wasser und Rohstoffen aber kein Komfortverlust", das ist das Prinzip der Ressourcen-Effizienz. Da unser Planet nur über begrenzte Ressourcen verfügt, kann Wirtschaftswachstum auf Dauer nur funktionieren, wenn wir mit Hilfe von moderner Technik deren Einsatz effizienter gestalten. Daher hat sich auch die Europäische Union die Ressourcen-Effizienz auf die Fahne geschrieben. Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist als Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss für Umwelt maßgeblich an der Arbeit beteiligt. Um der heimischen Industrie die Umstellung auf ressourceneffiziente Produktion zu erleichtern, fördert die Europäische Union moderne Technologien aus dem Wirtschaftsförderprogramm Ziel 2. "Wirtschaftswachstum und Umweltschutz dürfen kein Wiederspruch sein, wenn wir die Ressourcen nicht effizient einsetzen, kann auch die Wirtschaft in Zukunft nicht funktionieren. Ich bin immer wieder begeistert welche tollen Ideen Fachleute vor Ort in Südwestfalen entwickeln um beides in Einklang zu bringen. Dies zeigt auch, dass die Entscheidung Wirtschaftsfördermittel der Europäischen Union nicht nur im Ruhrgebiet, sondern in ganz NRW zur Verfügung zu stellen, goldrichtig war", so Liese.

Nützliche Informationsgrundlage

Peter Liese macht auf einen neuen Leitfaden der Europäischen Kommission aufmerksam, der Erstantragsteller über die Vielzahl der vorhandenen EU-Fördermöglichkeiten im Finanzzeitraum 2014 2020 aufklärt. Der Leitfaden wendet sich an sechs Hauptkategorien möglicher Antragsteller: kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Nichtregierungsorganisation (NRO), junge Menschen, Forscher, Landwirte und öffentliche Einrichtungen. Zudem ist er eine wichtige Informationsquelle für Antragsteller aus anderen Bereichen.

Neben Wissenswertes zur Antragstellung werden auch allgemeine Bestimmungen (Förderfähigkeit usw.) ausführlich dargestellt: http://ec.europa.eu/budget/funding/index_de

Den Leitfaden finden Sie unter: http://ec.europa.eu/budget/funding/file/81/download_de?token=OukIhVAA

Der geschäftsführende Gesellschafter Herr Dipl.-Ing. Rupprecht Kemper machte mit dem Geschäftsführer Herrn Dr.-Ing. Wieland Pavel und dem Werkleiter Werk I Herrn Dipl.-Ing. Frank Leistritz deutlich, welche Auswirkungen eine weitere Verschärfung von Grenzwerten für Blei in Legierungen, die für die Herstellung von Armaturen verwendet werden, auf mittelständische Produktionsunternehmen wie Kemper haben können. Im Endeffekt liefe es darauf hinaus, dass kaum noch Recyclingmaterial eingesetzt werden könne und völlig neue Produktionslinien aufgebaut werden müssten, ggf. in kürzester Zeit. Kemper spricht sich deshalb dafür aus, begonnene europäische Normungsverfahren mit Werten zu Ende zu bringen, die auch das Umweltbundeamt für angemessen hält. Peter Liese sicherte zu, dazu das Gespräch mit verantwortlichen Stellen in Brüssel und Straßburg zu suchen, zumal die Angelegenheit in sein Ressort als umweltpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion falle und die beschriebenen Auswirkungen in punkto Ressourceneffizienz kontraproduktiv seien.

Peter Liese begrüßt die Einführung von Stipendien für kulturelle und politische Recherche

Junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren haben zukünftig die Möglichkeit mit einem Stipendium der Schwarzkopf-Stiftung "Junges Europa" eine drei- bis sechs- wöchige Recherchereise in ein anderes EU-Land zu unternehmen um ihre Nachbarn auf dem Kontinent und darüber hinaus besser kennenlernen zu können. Wer zwischen 18 und 26 Jahren alt ist und ein überzeugendes Rechercheprojekt vorschlagen kann, kann von der Stiftung 550 Euro für die Realisierung seiner Reise erhalten. Nach einer vorausgehenden Prüfung der eingereichten Projektvorschläge, verfassen die Stipendiaten im Anschluss an ihre Reise einen etwa zehnseitigen Recherchebericht. Ob der Fokus auf einem politischen oder kulturellen Thema liegt, bleibt den Reisenden selbst überlassen.
Wer sich für das Thema "Klimaschonende Mobilität in Europa und die Bahnen" interessiert, kann sich auch um einen vier Wochen gültigen Interrail-Pass bewerben, den die Stiftung in Kooperation mit der Deutschen Bahn vergibt.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. September.

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