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Pariser Klimaschutzabkommen mit strengen Regeln umsetzen / Schutz von Arbeitsplätzen und Klima kein Widerspruch


Peter Liese nimmt als umweltpolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament ab Dienstag an der Klimakonferenz in Kattowitz teil. Vertreter von fast 200 Staaten der Welt verhandeln über die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Es soll insbesondere festgelegt werden wie die Einhaltung der Ziele kontrolliert werden kann. „Es ist immer sehr spannend an diesen Klimakonferenzen teilzunehmen. Was mich am meisten beeindruckt ist, dass die Europäische Union hier wirklich eine entscheidende Rolle spielt. Wenn sich Länder wie Australien zu Wort melden, hört kaum einer zu aber wenn die EU spricht, kann man eine Stecknadel fallen hören. Das zeigt, dass wir auch bei diesem Thema zusammenhalten müssen“, so Liese. Dabei ist es für Peter Liese wichtig Schwellenländer wie China in die Verantwortung zu nehmen. „Lange Zeit hatten Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien keine konkreten Reduktionsverpflichtungen. Dies haben wir im Pariser Klimaschutzabkommen geändert. Auch bei der Kontrolle dürfen sie sich nicht behandeln lassen wie arme amerikanische Staaten“, so Liese.

Der heimische Europaabgeordnete sagte, dass richtig gemachter Klimaschutz kein Widerspruch zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen ist. „Neue Technologien, insbesondere im Bereich der Energieeffizienz, können sogar Arbeitsplätze schaffen. Für einige Branchen ist es schwierig aber innovative Lösungen wie z.B. die CO2-freie Produktion von Stahl sind möglich. Wir müssen die Rahmenbedingungen so setzen, dass sie auch angewandt werden. Dies ist vor allem für die Region Südwestfalen, die viele energieintensive Unternehmen aufweist, von großer Bedeutung“, so Liese.

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