Europaabgeordneter Dr. Peter Liese zu Gast in Bad Berleburg


Bad Berleburg-Raumland. Auf Einladung der Kurt Obermeier GmbH besuchte der heimische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese (CDU) am Montag das Unternehmen am Standort in Bad Berleburg-Raumland. Im Mittelpunkt des Vorort Termins war ein persönlicher Austausch über die Rahmenbedingungen und Auswirkungen europäischer Regelungen auf mittelständische Unternehmen.

Begleitet wurde Dr. Liese von der heimischen Landtagsabgeordneten Anke Fuchs-Dreisbach, der Kreistagsabgeordneten und stellvertretenden Landrätin Ursula Belz und Bad Berleburgs Bürgermeister Volker Sonneborn. Als Gastgeber begrüßten Jochen Obermeier (CEO) und Dr. Anette Rose (Head of Compliance & HSE) die Gäste.


Die Kurt Obermeier GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen in dritter Generation mit mehr als 180 Mitarbeitenden und den drei Geschäftsbereichen Holzschutz, Silikone und Spezialchemikalien. Bei einem Rundgang durch die Produktion und das Zentrallager sowie das Labor Oberfläche erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in die Produktionsprozesse und das vielfältige Produktportfolio. Der Schwerpunkt lag im Be-reich Holzschutz, wo ein Großteil des Sortiments unter die Biozidprodukteverordnung (BPR) fällt. So lag auch der Schwerpunkt des Gesprächs auf den Herausforderungen, die sich für mittelständische Betriebe aus der europäischen Biozidprodukteverordnung ergeben. Insbesondere lange Zulassungsverfahren und steigende bürokratische Anforderungen erschweren Planungssicherheit und Innovationsprozesse.

„Der Dialog zwischen Industrie und Politik ist wichtig, um regulatorische Anforderungen und die unternehmerische Praxis besser aufeinander abzustimmen“, betont Jochen Obermeier. „Wir freuen uns, unsere Erfahrungen aus der täglichen Arbeit einzubringen und gemeinsam über Weiterentwicklungen der bestehenden Verfahren zu sprechen.“ Neben aktuellen Herausforderungen wurden auch mögliche Verbesserungsansätze auf europäischer Ebene diskutiert. Ziel sei es, hohe Umwelt  und Verbraucherschutzstandards mit praktikablen Verfahren in Ein-klang zu bringen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu sichern. Der Unternehmensbesuch bot Raum für einen offenen und konstruktiven Austausch.

„Ich bin beeindruckt von der Arbeit, die hier vor Ort geleistet wird. Holz als nachwachsender Rohstoff hilft uns, Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen und zu erhalten sowie den Klimawandel zu bekämpfen. Deswegen brauchen wir auch Holzschutzmittel. Ich werde mich bei meiner Arbeit im Europäischen Parlament dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen verbessert werden“, betonte Peter Liese.

Die Holzschutzmittelindustrie leistet seit Jahrzehnten einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Holz und damit zur CO₂ Reduktion. Zudem ist die Wertschöpfungskette der Branche stark in ländlichen Regionen wie Wittgenstein verankert und trägt auch dort zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

(Pressemitteilung der Kurt Obermeier GmbH)